Pressemitteilung / 06.02.2018

„Alle Beteiligten arbeiten vorbildlich zusammen“: Gaus & Knödler Architekten präsentieren Kindergartenneubau auf Einwohnerversammlung in Rechberghausen

„Alle Beteiligten arbeiten vorbildlich zusammen“

Gaus & Knödler Architekten präsentieren Kindergartenneubau auf Einwohnerversammlung in Rechberghausen

Rechberghausen (G&K). – Bei der Einwohnerversammlung in Rechberghausen stand auch der Neubau des Kindergartens „Im Töbele“ auf der Tagesordnung. Bürgermeisterin Claudia Dörner hatte das mit dem Projekt beauftragte Göppinger Architekturbüro für einen Bericht eingeladen. In seiner zwanzigminütigen Präsentation erläuterte Architekt Christian Gaus das bauliche Konzept, die einzelnen Meilensteine des Projekts sowie den aktuellen Stand auf der Baustelle.

„Wenn der Kindergarten in diesem Herbst fertig wird, sind seit der formellen Beauftragung mit dem Projekt gerade mal zwei Jahren vergangen“, berichtete Architekt Christian Gaus von Gaus & Knödler Architekten aus Göppingen. Für ein Projekt dieser Größenordnung mit einem Investitionsvolumen von rund 2,6 Millionen Euro sei dies durchaus beachtenswert. „Gemeinderat und Rathausspitze hatten schon in der Entscheidungsphase sehr präzise Vorstellungen“, erklärte der Göppinger Architekt. „Diese fokussierte und konsequente Herangehensweise setzt sich nun auch in der Realisierung fort.“

Christian Gaus beglückwünschte Bürgermeisterin Claudia Dörner für ihre Erfolge bei der Gewinnung von Landeszuschüssen. „Damit waren schon sehr früh die finanziellen Rahmenbedingungen klargestellt, sodass sich alle Beteiligten auf das eigentliche Projekt konzentrieren konnten“, sagte Christian Gaus. Gemeindeverwaltung, die Bauunternehmung Steeb und das Architekturbüro Gaus & Knödler Architekten arbeiten vorbildlich zusammen, so Architekt Gaus. Alle bisherigen Ausschreibungen und Beauftragungen von Handwerkerleistungen bewegten sich im kalkulierten Kostenrahmen.

In seiner Präsentation erläuterte der Architekt die bisherigen Baufortschritte. Nach Abriss des Altgebäudes ging es umgehend an die Vorbereitungen für den Neubau. „Mittlerweile sind die Fundamente gegossen, alle tragenden Wände stehen, der Rohbau ist praktisch komplett, die Decke wird in den nächsten Tagen fertiggestellt“, beschrieb Gaus den aktuellen Stand. Beim geplanten Richtfest in wenigen Wochen werden interessierte Besucher bereits die besondere Qualität des Gebäudes sehen können.

„Wir verdoppeln die Fläche nahezu auf künftig rund 630 Quadratmeter, das Gebäude in Massivbauweise auf einer Ebene wird in den Hang hineingebaut und schafft so einen harmonischen Übergang in den Landschaftsraum mit seinen Streuobstwiesen“, erläuterte Gaus. Auch der Baumbestand auf dem Grundstück konnte erhalten werden. Der Göppinger Architekt präsentierte der Versammlung abschließend ein Video zum Projekt „Gemeindekindergarten im Töbele“. Das Video steht auch im Internet zur Verfügung.

Pressemitteilung / 29.01.2018

Sanierung und Erweiterung der Lonetalschule Amstetten: Baukosten sind im Rahmen der Planung

„Baukosten sind im Rahmen der Planung“

Gemeinde Amstetten und Architekten korrigieren Zeitungsberichte zur Sanierung und Erweiterung der Lonetalschule

Amstetten (G&K). – Die jüngst in den regionalen Medien verbreitete Nachricht einer Kostensteigerung von 5,3 auf 5,7 Millionen Euro für das Bauprojekt Lonetalschule ist nicht korrekt. Die Erhöhung des Gesamtbudgets um 400.000 Euro geht ausschließlich auf eine Erweiterung des Leistungsumfangs zurück. Diese zusätzlichen vom Gemeinderat gewünschten Leistungen wurden im Gremium ausführlich diskutiert und abschließend beschlossen.

Der Bericht vom 1. Dezember 2017 in der „Neuen Württembergischen Zeitung“ (NWZ) über die letzte Sitzung des Gemeinderats im alten Jahr am 27. November hat in der interessierten Öffentlichkeit für Verwirrung und Verwunderung gesorgt. Zur im Artikel behandelten Kostenentwicklung im Rahmen der Sanierung und Erweiterung der Lonetalschule gab in der Folge entsprechende Rückfragen aus der Bürgerschaft. Die Gemeinde Amstetten und das beauftragte Büro Gaus & Knödler Architekten (Göppingen) sehr gleichermaßen die Notwendigkeit einer Klarstellung des Sachverhalts.

Die Baumaßnahme gliedert sich bislang in zwei Baufreigaben: Zum einen den Umbau der Schulräume im Altbau und bisherigen Anbau, Erstellung eines Neubaugebäudes sowie Auslagerung des Schulbetriebes in eine Containerschule. Dafür wurden Bruttobaukosten von 5,3 Millionen Euro veranschlagt und vom Gemeinderat beschlossen.

Zum anderen wurde zu einem späteren Zeitpunkt vom Gemeinderat der Umfang der Baumaßnahme um den Bereich Aula durch Aufwertung mit neuen Trennwänden und einem neuen Windfang als Haupteingang erweitert. Ebenso wurde der Standort der Containerschule auf dem Sportplatz berücksichtigt. Für diese zusätzlichen Leistungen wurden Bruttokosten von 400.000 Euro kalkuliert und vom Gemeinderat beschlossen.

Das erweiterte Baukostenbudget von nunmehr insgesamt 5,7 Millionen entspricht also in vollem Umfang den geplanten und jeweils bewilligten Kostenansätzen. Es handelt sich daher substanziell und kalkulatorisch um eine Aufstockung des Baukostenbudgets aufgrund eines erweiterten Leistungsumfangs. Die Beschreibung dieser Entwicklung als „Kostensteigerung“ ist sachlich nicht korrekt.

In der im NWZ-Artikel behandelten Sitzung des Gemeinderates wurde darüber hinaus über die Vergabe der Rohbauarbeiten diskutiert. Hier hatte der Gemeinderat über einen Mehrbetrag gegenüber der ursprünglichen Kalkulation von brutto 38.000 Euro zu befinden, der nach Diskussion im Gremium abschließend bewilligt wurde.

In der Gesamtschau eines vom Gemeinderat beschlossenen Gesamtbudgets von 5,7 Millionen Euro entsprechen diese zusätzlichen Kosten 0,6 Prozent. Auch dieser einzelne Vorgang stellt aus Sicht der Gemeinde keine substanzielle Kostensteigerung dar. Eine solche Bewertung wäre auch schlicht nicht angemessen, weil sich im Rahmen des Gesamtprojekts auch noch Kosteneinsparungen an anderer Stelle ergeben können, die leichte Kostenerhöhungen entsprechend kompensieren. Solche geringen Abweichungen sind im Übrigen bei Projekten dieser Größenordnung durchaus im Rahmen des Üblichen.

Die Gemeinde Amstetten kann aktuell darüber berichten, dass die Bauarbeiten im Bestandsgebäude voranschreiten und derzeit die neuen Zwischenwände gesetzt werden. Darüber hinaus wurde das Baufeld des Neubaus mit Baggern vorbereitet. Durch die Ortung diverser vorher unbekannter Versorgungsleitungen wird die Ausführung in Abstimmung zwischen ausführender Firma, Verwaltung, Architekten und Fachplanern nach wirtschaftlichen Planungsansätzen ergänzt.

Gemeinderat, Vertreter der Verwaltung sowie der Schulleitung haben zudem jüngst mehrere Referenzprojekte des mit dem Projekt Lonetalschule beauftragten Architekturbüros Gaus & Knödler Architekten besucht. Dem schloss sich am selben Tag ein Bemusterungstermin im Göppinger Hauptbüro von Gaus & Knödler Architekten an, sodass anstehende Entscheidungen zu Oberflächendesigns und Materialauswahl für den weiteren Bauprozess fundiert vorbereitet werden konnten.

Pressemitteilung / 28.04.2015

Siegerentwurf wird Realität: „Bahnpark“ in Bad Boll nimmt Konturen an

Siegerentwurf wird Realität

„Bahnpark“ in Bad Boll nimmt Konturen an

Bad Boll (G&K). – Das erste von vier Gebäuden ist fertiggestellt: Im „Bahnpark“ in Bad Boll wurden in diesen Tagen die ersten Wohnungen an die neuen Eigentümer übergeben.

„Wir haben das Projekt von Anfang an begleitet, von daher ist die Zeit der Fertigstellung für uns besonders spannend“, erklärte Architekt Stephan Knödler anlässlich der ersten persönlichen Wohnungsübergaben an die Eigentümer. Auch beim zweiten Gebäude seien die finalen Bauarbeiten in vollem Gange.

Bei Mehrfamilienhäusern, so Knödler, sei zudem einiger Koordinationsaufwand nötig, um letzte Bauarbeiten mit individuellen Handwerkerterminen abzustimmen. „Anlieferung und Einbau ihrer eigenen Küche haben die künftigen Eigentümer häufig längerfristig vereinbart, solche Details berücksichtigen wir natürlich“, erläuterte der Geschäftsführer des verantwortlichen Göppinger Architekturbüros Gaus & Knödler Architekten. Bis zum ersten Quartal 2016 sollen alle drei geplanten Wohngebäude belegt sein. Die Detailplanung des vierten Gebäudes mit überwiegend gewerblicher Nutzung erfolge parallel.

Fast genau vor drei Jahren wurde der Wettbewerb zum „Bahnpark“ in Bad Boll ausgelobt. Fünf Teams aus Planungsbüros und Investoren beteiligten sich an der Ausschreibung. Gaus & Knödler Architekten gingen zusammen mit dem Investor Kreisbaugesellschaft Filstal Göppingen als Sieger hervor und wurden mit der Umsetzung des Entwurfs beauftragt. Nach weniger als eineinhalb Jahren Bauzeit konnten im April dieses Jahres die ersten Wohnungen ihren Eigentümern übergeben werden.

Das zweite Wohngebäude des künftigen Häuserensembles an der Seilerstraße soll nach aktueller Planung Ende Mai bezugsfertig sein, das dritte dann im ersten Quartal 2016. Das Bahnpark-Projekt schließt neben den Gebäuden, Parkplätzen und Tiefgaragen auch die Gestaltung des gesamten Wohnquartiers mit Grünflächen, Spielplätzen und Wegen mit ein. Die drei Gebäude beherbergen jeweils bis zu elf Wohnungen mit zweieinhalb bis fünfeinhalb Zimmern zwischen 60 und 180 Quadratmetern.

Das vierte Gebäude, im städtebaulichen Entwurf von 2012 für eine überwiegend gewerbliche Nutzung vorgesehen, ist in Planung. Die zur Verfügung stehenden gewerblichen Flächen im Gebäude sind noch nicht alle veräußert worden. Sonderwünsche bei einem Kauf können jetzt noch berücksichtigt werden.