30.09.2017 / Aktuelles

Umzug ins „Boehringer“ (Teil 2): Unsere Pläne – für das künftige Büro

Nicht wenige Architekten träumen davon, das eigene Büro einmal komplett neu zu gestalten. Für den Umzug ins „Boehringer“ hat sich das gesamte Team in vier Workshops dazu intensiv Gedanken gemacht – hier die Ergebnisse.

Die Vorgaben waren klar: Unsere Bürofläche wird sich im Gebäude „Werk IV“ mehr als verdoppeln. Wir haben einen einzigen großen Raum auf einer Etage, denn es sinnvoll zu gestalten und aufzuteilen gilt. Wir benötigen Bereiche für Büroarbeitsplätze, Modellbau, große und kleine Teambesprechungen, Flächen für Aktivitäten wie Seminare, Empfänge und Veranstaltungen, aber auch Rückzugsräume für kreatives Arbeiten oder vertrauliche Besprechungen. Außerdem waren Bereiche für Küche, Pausen, Lager und IT zu bestimmen.

Wie nun die Bereiche aufteilen und definieren? Welche Möglichkeiten zur Raumteilung bieten sich an? Welche Materialitäten kommen infrage? Und überhaupt: Wie kann die Identität des Unternehmens über eine funktionale Gestaltung hinaus sichtbar werden? Aus diesen Fragen ergaben dann auch im ersten Workshop sehr unterschiedliche Konzepte und Gestaltungsansätze. Nach intensiver Diskussion kristallisierte sich in der Folge eine Grundeinteilung der beschriebenen Bereiche und Aktionsflächen heraus, die von der Geschäftsführung als verbindlich definiert wurde (siehe dazu auch die Bilderserie).

Wer uns künftig in der Stuttgarter Straße besuchen wird, betritt zunächst einen großzügigen Empfangsbereich. Rechterhand werden offene Räume mit Lounge-Charakter und Aktionsflächen zu sehen sein. Nach links geht es zu den diversen Arbeitsbereichen, die sowohl die individuellen Arbeitsplätze als auch Flächen für Gruppenaktivitäten wie Besprechungen umfassen werden. Mehr Details dann „live“ beim ersten Besuch oder spätestens bei unserer Einweihungsparty.

Apropos Traum aller Architekten: Bei der Neugestaltung unserer eigenen Büroräume in der Stuttgarter Straße 50 wird es nicht bleiben. Der Umzug Ende Oktober ins Obergeschoss des ehemaligen „Werks IV“ bedeutet für uns nur einen Zwischenstopp. Wir wurden bereits mit der Sanierung des ehemaligen Modellbaugebäudes beauftragt und werden dort auch selbst in zwei bis drei Jahren einziehen. Dieses künftige Projekt bietet noch einmal ganz andere Herausforderungen – immerhin wird unser (über)nächstes Büro in einer ehemaligen Fabrikhalle sein.

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